Lithium Eisen-Phosphat-Zellen ermöglichen den Bau extrem sicherer und besonders langlebiger Hochleistungsakkus
BMZ setzt beim Akkubau
auf neue umweltfreundliche Technologie:
 
Karlstein – Das BMZ Batterien-Montage-Zentrum, einer der größten Akku-Konfektionäre Europas,  wird nach erfolgreichem Abschluss umfangreicher eigener Leistungs- und Sicherheitstest für die Entwicklung und Konfektionierung seiner Hochleistungsakkus ab sofort verstärkt auch Lithium Eisen-Phosphat-(LiFePo4)-Zellen einsetzen.
 
Die neuartigen Zellen, die Lithium Eisen-Phosphat als Kathode nutzen, zeichnen sich durch eine Vielzahl von Vorteilen aus. Mit über 2000 Ladezyklen setzen sie neue Maßstäbe hinsichtlich der Langlebigkeit von Lithium-Zellen. Besonders für Hochstromanwendungen prädestiniert, ermöglicht die Lithium Eisen-Phosphat-Technologie zudem eine Schnellladung innerhalb von nur 30 Minuten. Ein weiteres signifikantes Merkmal ist der Arbeitstemperaturbereich von -20°C bis +60°C. Damit können die Zellen auch unter erschwerten Umgebungsbedingungen eingesetzt werden.
 
LiFePo4-Hochleistungszellen kommen im Gegensatz zu den heute im Hochleistungsbereich noch vorwiegend eingesetzten Blei- oder Nickel-Cadmium-Zellen ohne giftige Schwermetalle aus und sind dadurch besonders umweltfreundlich. Außerdem sind die Zellen explosionssicher, bei Aufprall, Überladung oder Kurzschluss besteht keinerlei Entzündungsgefahr.
 
Durch ihre bislang einmaligen Leistungs- und Sicherheitsmerkmale sind auf LiFePo4-Zellen basierende Hochleistungsakkus in verschiedensten Applikationen wie Laptops, Starterbatterien, E-Fahrzeuge, medizinischen Geräte, Solar-/Windkraftanlagen, unterbrechungsfreie Stromversorgungen, Notleuchten, usw. einsetzbar.
 
Erste LiFePo4-Zellen in der Bauform 18650 mit 1,2 Ah bei 3,2 V sind bereits als Serienprodukt verfügbar, weitere Modelle mit bis zu 250Ah-Blöcken befinden sich in der Entwicklung.