Handybatterien besser als ihr “Ruf-Mord“
Alzenau – Die BMZ GmbH, Alzenau, Europas führender Hersteller und Vertreiber von Batterien verwahrt sich gegen die Falschmeldung über angeblich “explodierte Akkupacks“ für den Gebrauch in Mobiltelefonen. BMZ Geschäftsführer Sven Bauer gibt “Entwarnung für original Nokia-Akkus“ und wirft der Stiftung Warentest vor, ihre Versuche mit vorgefasstem Ergebnis durchzuführen.
„Dass jeder Anwender seine Fuß aus der Badewanne rausnimmt wenn das Wasser zu heiß wird, wäre nicht so toll beim Leser angekommen“, kommentiert Sven Bauer die aus seiner Sicht als Ingenieur entgleiste Veröffentlichung des Verbrauchermagazins. „So jedoch drängt sich beim Leser der oberflächliche Eindruck der Stiftung Warentest auf, wir hätten alle Bomben am Ohr“.
Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Keiner der Tests brachte einen Original Nokia Akku dazu, zu explodieren. Auch wird der Akku nur langsam heiß. Und auch nur dann, wenn er außerhalb der Spezifikation genutzt wird oder ein Auto darüber gerollt ist. Er wird so langsam heiß, daß der Anwender Zeit hat, sein Handy beiseite zu legen. Hat sich die Stiftung Warentest bei ihren Akkuversuchen in das Tal der Ahnungslosen verirrt? „Das ganze liest sich wie ein Krimi ohne Schluss“, konstatiert Sven Bauer, „es wurden 130°C gemessen und es wurde geschmolzener Kunststoff festgestellt. Das war’s.“
Von plötzlichen Explosionen keine Rede. Auch bei Warentest nicht. Anders verhält es sich mit billigen Akku-Ersatzpacks aus chinesischer Produktion. Dort wird oft an Geld gespart und der Akku ohne Schutzschaltung gebaut. Jedoch auch hier schützt das zur Kapselung verwendete PCB vor Überladung, Tiefentladung, Kurzschluss und Übertemperatur. Bei allen Kriterien schaltet die geprüfte Elektronik ab. Selbst wenn diese Elektronik umgangen werden sollte, sind die eingesetzten japanischen Zellen mit einem Ventil versehen, das eine Explosion beim Entladen nicht zulässt. Alle Zellen von namhaften Herstellern haben eine UL Zulassung bei denen der “worst case“ geprüft wird und es zu keiner Explosion kommen kann.
„Mag sein, dass Testmagazine im Sinne des Verbraucherschutzes notwendig sind“, so Bauer, „mit Sicherheit ist es jedoch dabei notwendig die Fakten tatsächlich zu verstehen und nicht bloß oberflächlich zu kennen. Wir als Experten können und müssen unseren Lesern Entwarnung geben und sichern ihnen für ihre Weihnachtseinkäufe eines Nokia-Akkus Unbedenklichkeit zu.“
Die BMZ GmbH (Batterien–Montage–Zentrum) beschäftigt sich seit 25 Jahren mit der Konfektionierung von Akkupacks und gehört zu den größten Batterieherstellern in Europa.
In den Laboren werden Prüfungen von Handelsbatterien für Industriekunden und auch Spezialbatterien für die Bundeswehr vorgenommen. Aufgrund seiner hohen Kompetenz wird das Unternehmen für die Analyse von Zellen und Schutzschaltung zur Beratung hinzugezogen.
Infos unter: BMZ GmbH, bauer@bmz-gmbh.de